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Aero, Light oder Endurance? Rennrad-Typen im Vergleich

Juni 30, 2022
Aero, Light oder Endurance? Rennrad-Typen im Vergleich

Wer sich ein Rennrad kaufen möchte, steht erst mal vor der Aufgabe, genau zu wissen, welche Strecken er damit gerne fahren möchte. Denn ein Rennrad ist in der heutigen Zeit nicht mehr nur ein Rennrad, sondern wurde in der Regel für einen spezifischen Zweck entwickelt. Es gibt Rennräder für Sprinter, für Kletterer, für Zeitfahrer, für Komfortliebhaber, für Tourenfreunde und viele weitere Typen. Natürlich können sie auch mit einem Touren-Rennrad die Berge erklimmen, aber eben nicht so schnell und so gut wie mit einem besonders leichtem und steifen Rennrad, dass für diese Zwecke konzipiert wurde. In diesem Blogeintrag erklären wir euch die Unterschiede der drei populärsten Rennradtypen Aero Bike, Endurance Rennrad und dem „klassischen“, ultraleichtem Rennrad.


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Rennradtypen im Vergleich

Um dir einen guten Überblick zu geben haben wir die wichtigsten Vor- und Nachteile der populärsten Rennradtypen zusammengefasst.

Was ist ein Endurance Rennrad?

Endurance- oder Langstreckenrennräder werden dank ihrer entspannten Geometrie, dem stabilem Fahrverhalten und hohem Komfort immer beliebter. Dafür sorgen der längere Radstand und das höhere Steuerrohr, die aufrechtere Sitzposition und in letzter Zeit auch die Ausstattung mit Scheibenbremsen. Weitere Features umfassen in der Regel ein Antrieb mit Compact-Übersetzung, mehr Freiraum des Rahmens für breitere Reifen sowie zusätzliche integrierte Dämpfungsmechanismen, welche kleinere Unebenheiten in der Strecke ausbügeln.

Wer denkt, dass Langstrecken-Rennräder langsamer sind als ihre Artgenossen, der täuscht sich. Für Endurance-Bikes werden häufig die gleichen Rahmenmaterialien und -technologien wie bei den High-End-Racing Bikes eingesetzt. Dazu kommen ähnlich hochwertige Schaltgruppen und Laufräder. Die zusätzliche Nachgiebigkeit des Rahmens ist der größte Unterschied zum regulären Rennrad.

Alle Vor- und Nachteile im Überblick zusammengefasst:

  • Allrounder
  • stabiles Fahrverhalten, hohe Laufruhe
  • höheres Gewicht
  • komfortable Sitzposition

Was ist ein Aero Rennrad?

Aero-Bikes stehen für ein Ziel – Höchstgeschwindigkeit! Hier geht es weniger um Gewicht und Komfort, sondern einzig und allein darum, mit einer möglichst aerodynamischen Form den Wind hinter sich zu lassen und dabei Energie zu sparen. Die größten Unterscheidungsmerkmale der Aero-Rennräder sind die dickeren Rahmen-Rohre sowie die totale Integration der einzelnen Rahmenkomponenten und die Felgen.

Das Rahmenprofil ist deswegen breiter, um eine aerodynamisch verbesserter Form zu kreieren und so Windwiderstand zu reduzieren. Dadurch werden Aero Bikes häufig schwerer als klassische Rennräder. Die Integration einzelner Komponenten in den Rahmen wie bspw. Bremsen und Kabel ist entscheidend, um dem Wind weniger Angriffsstellen zu bieten und eine noch aerodynamischere Form zu erzielen. Die Rohrquerschnitte werden teilweise so geformt, dass sie sich an der Form der Reifen orientieren.

Durch die dickeren Rohrquerschnitte sind Aero-Rennräder auch typischerweise sehr steif und sind somit wie gemacht für kraftvolle Sprints. Weitere Details: Die Rahmengeometrie verlangt eine aggressivere Sitzposition, der Radstand ist relativ kurz und das Steuerohr ist recht kurz.

Alle Vor- und Nachteile im Überblick zusammengefasst:

  • aerodynamische Form
  • für Höchstgeschwindigkeit
  • Gewicht und Komfort zweitrangig
  • tiefe Sitzposition

Was ist ein "klassisches" Rennrad?

Die „klassischen“ Rennräder sind die Lieblingsräder der Profis, wenn es um den Erfolg in der Gesamtwertung geht oder Bergetappen anstehen. Sie zeichnen sich durch einen ultraleichten Rahmen aus, der sich extrem agil und schnell durch kurvige Strecken manövrieren lässt. Das geringe Gewicht macht es zu einem echten Bergsteiger, der auf langen Anstiegen in seiner Paradedisziplin ist.

Viele besonders leichte Rennräder wiegen sogar weniger als die 6,8 Kilogramm, welche die UCI für die Profirennen vorschreibt. Deswegen ist in diesem Bereich das Motto: Je leichter, desto besser. Einige Hersteller bleiben mit ihren Bikes sogar unter 5 Kilogramm.

Alle Vor- und Nachteile im Überblick zusammengefasst:

  • ultraleichter Rahmen
  • agil und schnell
  • perfekt für ausgebaute Straßen
  • kompakte Sitzposition

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Aero Bike vs. Endurance Bike vs. klassisches Rennrad

Manchmal ist es gar nicht so einfach die Unterschiede der drei Rennrad Typen direkt zu erkennen. Für einen besseren Überblick haben wir die Eigenschaften & Funktionalität der drei beliebten Trek Modellreihen Domane, Madone und Emonda in den 2017er Versionen miteinander verglichen.

Aero Bike – Trek Madone 9.2 2017

trek madone 2017

Geeignet für: Rennen, Criterium, kurzer Triathlon
Merkmale: Aggressive Geometrie, Aero Rahmen, hohes Felgenprofil
Nachteile: Speed vor Komfort, Gewicht, Probleme bei Seitenwinden

Aggressive Rahmengeometrie

trek madone 9.2 2017 carbon

Der Hauptfokus beim Aero Rennrad liegt auf der Reduzierung des Luftwiderstands während der Fahrt. Deswegen ist das Steuerrohr kürzer, damit der Fahrer so flach und aerodynamisch wie möglich auf dem Bike sitzt. Verglichen mit der komfortableren Sitzposition eines Endurance Rennrads mit 160mm liegt die Steuerrohr-Länge eines Aero Bikes bei ca. 140mm. Weiterhin ist auch der Reach länger. Er beschreibt den Abstand zwischen der Achse des Tretlagers bis zum Steuerrohr und ist ein wichtiger Indikator für den Einsatzzweck eines Rennrads. Das Trek Madone 9.2 hat beispielsweise einen Reach von 39,5cm, während das Endurance Bike Domane nur 37,7cm aufs Lineal bringt. Auf dem Aero Bike muss sich der Fahrer also mehr strecken und nimmt so eine aggressivere, windschnittigere Position auf dem Rad ein.

An dieser Stelle muss kurz angemerkt werden, dass es einen Unterschied zwischen Reach des Rahmens und Reach des Fahrers gibt. Letztere kann individuell angepasst werden, da er die Entfernung zwischen Sattelspitze und Lenker misst und dementsprechend durch eine Verstellung des Sattel-Setbacks oder einem längeren Vorbau verändert werden. So lässt sich zwar auch bei einem Endurance Rennrad eine aggressivere Geometrie wie beim Aero Bike erreichen, doch je mehr man sich von der beabsichtigten Ausgangsgeometrie entfernt, desto weniger Performance darf man erwarten.

Der Nachteil der gestreckten Sitzposition auf dem Aero Rennrad zeigt sich nach mehreren Stunden im Sattel. Vielen Fahrern fehlt die Flexibilität, diese Haltung über längere Zeit aufrechtzuerhalten. Entweder man forciert es zu sehr und riskiert Verletzungen, oder man lockert die Position und verliert dann den Aero-Vorteil.

trek madone 9.2 2017 aero position

Aerodynamik und Systemintegration

trek madone 9.2 2017 lenker

Das auffällige Profil von Aero Bikes zeichnet sich durch die dicken und langen Rahmenrohre aus, die an den Enden häufig spitz oder kegelig zulaufen. Der Rahmen ist außerdem recht eckig in seiner Form und besticht durch ein extrem gerades Oberrohr. Klassische Rennräder und Endurance Bikes verzeichnen an dieser Stelle meist einen leichten Bogen, um zusätzliche Nachgiebigkeit des Rahmens zu gewährleisten. Das Aero Bike hat so einen geringen Abstand zwischen der Schnittstelle Oberrohr/Sitzrohr und dem Ende des Sitzrohrs und generiert so mehr Steifigkeit.

Die dicken Rohre brauchen natürlich mehr Material und machen Aero Rennräder in der Regel schwerer als traditionelle Rennräder, auch wenn sie die selbe Geometrie und gleiche Komponenten aufweisen.

trek madone 9.2 2017 vector wings

trek madone 9.2 2017 bremse hinten

Die Systemintegration ist der Schlüssel zu einem guten Aero Bike. Vor allem die Bremsen werden bei den meisten Bikes clever versteckt, zum Beispiel direkt hinter dem Tretlager oder wie beim Trek Madone durch die Vector Wings, die zusammen mit der Aussparung der Gabel die vordere Bremse nahtlos in den Rahmen integrieren. Kabel und Züge werden standardmäßig im Rahmen versteckt und durch Aussparungen geführt. Das letzte Teil im Aero-Puzzle sind die hohen Felgenprofile, die für eine bessere Aerodynamik sorgen. Die Höhe der Felgen ist mindestens 40mm und geht manchmal bis auf 80mm. Nachteil ist hier ganz klar das höhere Gewicht sowie die Anfälligkeit bei Seitenwinden.

trek madone 9.2 2017 vorbau

trek madone 9.2 2017 felgen

Größeres Übersetzungsverhältnis

Das gilt natürlich nicht ausschließlich für Aero Bikes, doch der Trend ist sichtbar. Aero Rennräder sollen schnell sein, und brauchen deswegen ein größeres Übersetzungsverhältnis für noch höhere Geschwindigkeiten. Klassische Rennräder setzten lange Zeit auf ein großes Kettenblatt mit 53 Zähnen und ein kleines mit 39 Zähnen auf der Kurbel, doch der aktuelle Trend geht mehr und mehr zu einer ‚Mid-Compact‘-Kurbel mit 52 und 36 Zähnen oder einer ‘Compact‘-Kurbel mit 50 und 34 Zähnen geht. Aero Bikes halten an der 53/39-Kombination fest, da sie vor allem in den großen Gängen ihre Vorteile ausspielen können. Eine 11-25 Kassette hinten ermöglicht leichtgängige Schaltvorgänge.

trek madone 9.2 2017 aero position 2

Das ultraleichte Rennrad – Trek Emonda SLR 6

trek emonda slr 6 2017

Geeignet für: Allrounder und Kletterer
Merkmale: besonders leicht, sehr vielseitig
Nachteile: keine ausgeprägten Schwächen, nicht so schnell wie Aero und nicht so komfortabel wie Endurance

Rahmen und Gewicht

trek emonda slr 6 2017 rahmen

Wie der Name schon verrät legt das klassische Rennrad seinen Fokus ganz klar auf das Gewicht. Weniger ist mehr, ganz klar. Das wird auch bei unserem Vergleichsfeld deutlich. Die Trek 2017er Bikes haben alle die gleichen Spezifikationen, doch der Gewichtsunterschied ist auffällig. Das Emonda bringt es auf gerade einmal 6,5 Kilogramm, das Madone wiegt 7,6kg und der Endurance Renner Domane stolze 8,2 Kilo. Also fast 2 Kilogramm Differenz zwischen dem Domane und dem Emonda, trotz gleicher Rahmengröße und identischer Komponenten. Den größten Ausschlag gibt hier der Rahmen, der beim neuen 2017er Emonda SLR 6 nur 690 Gramm wiegt. Dass mit High-End-Komponenten noch mehr geht, zeigt das Top-Modell SLR 10 mit einem Gesamtgewicht von 4,6 Kilogramm.

Vielseitigkeit

trek emonda slr 6 2017 sitzrohr und oberrohr

Das „Lightweight“ Road Bike fällt wie bereits angesprochen zwischen das Aero Rennrad und das Endurance Bike, wenn es um Performance und Komfort geht. Das macht es in der Regel zur ersten Wahl von Top-Fahrern wie Froome und Quintana bei der Tour de France. Die Rennräder sind nicht ganz so steif wie Aero Bikes, haben ein direkteres Handling als Endurance Bikes und sind dank des geringen Gewichts extrem agil. Die Bremsen sind nicht so kraftvoll wie bei einem Endurance Bike mit Scheibenbremsen, aber effektiver als bei Aero Rädern, deren Bremsen den Kompromiss mit der Aerodynamik eingehen müssen.

trek emonda slr 6 2017 oberrohr

Der Rahmen zeichnet sich durch dünne Rohre aus, die das Gewicht gering halten, Nachgiebigkeit bieten und trotzdem ein höchstes Maß an Steifigkeit und Widerstandsfähigkeit mit sich bringen. Diese Balance zu finden ist die Königsdisziplin im Rahmenbau. Ein optimales Gewichts-/Steifigkeitsverhältnis wird häufig durch besonders steife Tretlager, Sitzrohre, Steuerrohre und Kettenstreben mit verschiedenen Carbontypen erreicht.

trek emonda slr 6 2017 bremse hinten

Trotzdem erreichen die klassischen Rennräder nicht die Steifigkeit eines Aero Bikes. Der Gewichtsvorteil ist aber signifikant und macht die leichten Racer am Berg unschlagbar.

Rahmengeometrie

trek emonda slr 6 2017 zugverlegung

Die Geometrie hängt stark von dem jeweiligen Hersteller ab. Wenn eine Marke ein ausgeprägtes Sortiment an Aero, Endurance und leichten Road Bikes hat, brauen sie unter Umständen aggressiver ausgerichtete Rahmen, da sie mit dem Endurance Rennrad eine eher relaxte Variante haben. Als Allrounder der drei Typen kann das klassische Rennrad in der Rahmenform also relativ stark variieren - auf jeden Fall mehr als die anderen Typen.

Bei Trek gibt es trotz des Domane als Vorzeige-Langstrecken-Rennrad eine komfortablere Version (H2) des Emonda und eine reine Race-Version (H1). Die Rahmen unterscheiden sich dabei wie folgt:

Steuerohr: 14cm / 17cm = H2 +3cm
Radstand: 98.3cm / 98.3cm = kein Unterschied
Reach: 39.5cm / 38.7cm = H2 -0.8cm
Stack: 54.9cm / 57.7cm = H2 +2.8cm

trek emonda slr 6 2017 sitzposition

Endurance Bike - Trek Domane SLR 6 Disc

trek domane slr 6 disc 2017

Geeignet für: Langstreckenfahrer, schlechtere Straßen, Rennradfahrer ohne Race-Ambitionen
Merkmale: Komfortabel, aufrechte Sitzposition, hohe Stabilität
Nachteile: Relativ schwer, weniger agiles Handling

Komfort und Stabilität

trek domane slr 6 disc 2017 isospeed

Die Haupteigenschaften eines Endurance Rennrads sind Komfort, Robustheit und Stabilität. Sie wurden ursprünglich für die Pflastersteinstrecken der „Classics“ im Norden Frankreichs entwickelt - anspruchsvolle Tagesrennen mit den schwierigsten Straßenbedingungen. Die Bikes sollten die Vibrationen des Untergrunds abdämpfen, die ansonsten zur schnelleren Ermüdung der Fahrer führten. Deswegen wurden die Rahmen mit höherer Nachgiebigkeit und Flexibilität gebaut sowie größere Reifen eingesetzt.

trek domane slr 6 disc 2017 isospeed2

Diese Nachgiebigkeit wird von jedem Hersteller unterschiedlich erreicht und benannt. Bei Trek nennt sich das System IsoSpeed, ein Gelenk-Mechanismus vorne und hinten, der die vertikale Nachgiebigkeit (Stöße von unten) erhöht ohne dabei an Steifigkeit einzubüßen. Für die größeren Reifen wird herstellerübergreifend auf einen breiteren Reifenfreiraum bei der Gabel und dem hinteren Rahmendreieck gesetzt. Breitere Reifen haben zahlreiche Vorteile wie z.B. dass sie mit weniger Luftdruck gefahren werden können und so noch mehr Vibrationen absorbieren sowie ein geringerer Rollwiderstand. Die meisten Endurance Bikes liegen bei 28mm Reifen, dass Trek Domane in unserem Vergleich kam mit standardmäßig 32mm.

trek domane slr 6 disc 2017 reifenfreiheit1

Rahmengeometrie

Vor allem im Vergleich mit dem Aero Bike Madone wird es deutlich: Endurance Rennräder bringen den Fahrer in eine eher aufrechte Sitzposition. Das Steuerohr ist höher, der Radstand länger, der Reach geringer und der Stack verlängert.

Steuerrohr: 14cm / 17.5cm = Domane mit +3.5cm
Radstand: 98.3cm / 100.8cm = Domane mit +2.5cm
Reach: 39.5cm / 37.7cm = Madone mit +1.8cm
Stack: 54.5cm / 59.1cm = Domane mit +4.6cm

trek domane slr 6 disc 2017 oberrohr

Diese Rahmendimensionen sorgen für eine weitaus weniger aggressivere Position auf dem Rad und ermöglichen so problemlos längere Strecken ohne zu hohe Belastungen des Rückens oder der Schultern. Die aufrechtere Position macht das Endurance Bike natürlich frontal anfälliger für Luftwiderstand, aber auf lange Sicht lassen sich Komfort und Geschwindigkeit gleichsetzen, da der Fahrer über einen längeren Zeitraum hinweg eine höhere Leistung erzielen kann.

trek domane slr 6 disc 2017 lenker

Für die Stabilität sorgen die dickeren Reifen, breitere Lenker und der längere Radstand. Der Schwerpunkt des Bikes wird somit vergrößert. Der Lenkwinkel ist mit 71,3° beim Domane relativ flach, verglichen mit den 73° eines Trek Emonda oder Madone. Dies führt zu einem etwas trägerem und damit leichterem Handling und einer weniger agilen Fahrweise.

Auf der Langstrecke

Endurance Bikes bedeutet eigentlich nichts weiter als Langstrecken-Rennrad. Neben der höheren Nachgiebigkeit und der angenehmeren Geometrie gibt es noch weitere Features, welche die Bikes auszeichnen.

trek domane slr 6 disc 2017 action

Dazu zählt unter anderem der Einsatz eines “Compact”-Setups an der Kurbel, d.h. weniger Zähne und kleinere Übersetzung für steile Ansteige und müde Beine am Ende eines langen Rennrad-Tags. Die Kassette hinten beinhaltet in der Regel 11-28 oder 11-32er Ritzel. Ein weiterer Trend ist der Einsatz von Scheibenbremsen bei Endurance Bikes. Sie waren die ersten, die vermehrt auf Disc-Varianten setzten, und das mit gutem Grund. Die Scheibenbremse ist der Felgenbremse in vielen Punkten überlegen, vor allem was die Bremskraft bei Feuchtigkeit angeht. Nur beim Gewicht muss man aktuell noch Abstriche machen.

trek domane slr 6 disc 2017 bremse


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Unsere Empfehlung

Falls du dich nicht zwischen den drei Typen entscheiden kannst, raten wir dir vorerst zum Endurance Rennrad. Komfort und Langlebigkeit sind für die meisten Radfahrer ein wichtiger Fokus, und wer nicht vorhat in absehbarer Zeit ambitioniert an Rennen teilzunehmen, bekommt so das perfekte Gesamtpaket. Wer jedoch genug hat von der Feierabendrunde und sich endlich auf der Rennstrecke präsentieren möchte, muss sich entscheiden: Wenn die Berge dein Ding sind und du auch auf schlechteren Straßen gerne Gas gibst, solltest du zum klassischen Rennrad greifen. Wenn du allerdings im Flachland wohnst und die Rennen in der Umgebung auf feinstem Asphalt stattfinden, ist das Aero Bike die bessere Wahl. Die beste Option ist allerdings Nummer 4 - hol dir einfach ein Bike von jedem Typ.

Trek 2017 Road Bikes

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Viele spannende Themen rund um das Thema Rennrad & Bikes findest du auf unserem Blog. Dort findest du zum Beispiel unsere Rennrad-Kaufberatung. Fragst du dich was du bei Laufrädern beachten solltest? Dann hilft dir unser Ratgeber zu den passenden Laufrädern weiter. Außerdem spannend sind unsere Blogbeiträge zu Scheibenbremsen und zu den Schaltgruppen. Wenn du dich für die Besonderheiten von Damen Bikes interessierst haben wir für dich den Blogbeitrag zum Thema "Was macht ein Damen Rennrad aus?".


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