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SRAM Rival eTap AXS – die elektronische Rennrad-Schaltung für Jedermann?

Mai 21, 2021
SRAM Rival eTap AXS – die elektronische Rennrad-Schaltung für Jedermann?

Elektronische Schaltgruppen begeistern seit Jahren viele Radfahrer. SRAM erweitert sein Portfolio der elektronischen Schaltsysteme um die Rival eTAP AXS und bietet somit noch mehr begeisterten Roadies den Genuss des automatischen Schaltvorgangs.

Specs | eTAP Gruppen | Powermeter | Fazit

Specs der Rival eTAP AXS

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SRAM bietet den Kunden im Zuge der neuen Rival Gruppe erstmals eine 12-fach Version an mit der bekannten X-Range. Dies war zuvor der Topgruppe Red eTAP und der etwas günstigeren Force eTAP vorbehalten. Ist man ein Anhänger der “save the rim brake”-Bewegung, wird man von der neuen Rival nicht begeistert sein, da sie ausschließlich als Disc Version erscheint – auch hier ist SRAM gnadenlos zukunftsorientiert.

eTAP Gruppen im Vergleich

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Die drei elektronischen Rennrad-Schaltgruppen sind sich im Allgemeinen sehr ähnlich, dennoch gibt es im Details einige wichtige Unterschiede: Da SRAM bei der Rival auf die Option verzichtet, den Kontaktpunkt für die Bremse einzustellen, ist der Schalthebel schmaler im Vergleich. Außerdem bietet die Rival keine Anbindung zusätzlicher Plug-In-Schalter an den Schalthebeln. Diese sind auch aus Aluminium gefertigt anstatt wie bei den teureren Gruppen aus Carbon. Der Schaltvorgang ist bei allen drei Gruppen gleich organisiert: mit dem linken Schalthebel wechselt man in einen kleineren Gang, mit dem rechten in einen größeren und drückt man beide Schalthebel gleichzeitig, so wechselt man das Kettenblatt. Der Hauptunterschied zwischen den drei Groupsets liegt also hauptsächlich an den verwendeten Materialien und dem daraus resultierenden Gewichtsunterschied.

Günstige Möglichkeit für einen Powermeter

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Für viele Rennrad-Fahrer wird die Rival-Gruppe auch sehr interessant, da sie eine sehr günstige Option zur Leistungsmessung bereitstellt. Für nur 260 Euro kann man einen Kurbelarm upgraden, welcher einen Leistungsmesser enthält. Die Leistung wird also linksseitig durch den Quarq-DUB-Kurbelarm gemessen, während bei den teureren Force und Red Varianten die Leistungsmessung im Kurbelstern erfolgt.

Fazit

Das neue Rival-Groupset ist eine tolle Entwicklung aus dem Hause SRAM, welcher wir mit großer Begeisterung entgegenschauen. Bereits erste Räder haben die Komponenten verbaut (z.B. Specialized Aethos Comp 2022) und viele weitere werden folgen – vorstellbar im mittleren Preissegment ab ca. 3000€. Jetzt ist Shimano an der Reihe! Es bleibt jedoch abzuwarten, ob der japanische Marktführer sein 105 Groupset, was vergleichbar mit der SRAM Rival ist, in naher Zukunft mit Di2 Option anbietet.

Nähere Informationen und alle möglichen Konfigurationsmöglichkeiten findest du hier direkt beim Hersteller.


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Bilder: Hersteller

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